Herzlich Willkommen

in meiner Praxis für Psychotherapie und psychodynamischer Beratung. Sie befinden sich gerade in einer schwierigen Lebenssituation und suchen Unterstützung oder Beratung? In einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre können Sie Ihre Themen und die sich daraus ergebenen Schwierigkeiten offen aussprechen. Gemeinsam finden wir einen für Sie praktikablen Lösungsweg, der Ihnen rasch Entlastung und Erleichterung bringt. Die Methoden der Verhaltenstherapie und psychodynamischen Beratung setze ich so ein, dass sie Ihren individuellen Bedürfnissen am nächsten kommen. Dabei nutzen wir Ihre Talente und Fähigkeiten. Ich helfe Ihnen auch gern herauszufinden, welche Therapieform oder Beratung für Sie passend ist.

Den ersten Schritt haben Sie schon gemacht, jetzt freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Behandlungsschwerpunkte

· Angst

1) Was ist Angst?

2) Wie entsteht Angst?

3) Symptome

4) Welche Ängste gibt es?

5) Therapie und Behandlung

1) Was ist Angst

Jeder hat schon einmal in ganz unterschiedlichen Situationen Angst gehabt und es als ein unangenehmes und bedrohliches Gefühl erlebt. Es gibt eine Vielzahl an Ängsten. Manche sind angeboren und stammen noch aus der Urzeit, andere Ängste erlernen wir, wie etwa die Furcht vor der heißen Herdplatte. Diese reale Angst ist eine Alarmfunktion, die wieder verschwindet, wenn die Gefahr vorbei ist. Angst kann uns schützen. Angstfrei zu leben, ist daher nicht erstrebenswert, da uns dann ein wichtiger Reiz fehlen und wir nicht mehr auf Gefahren reagieren würden.

Zu viel Angst lähmt jedoch Geist und Körper. Schlägt die Angst in eine Phobie um, dann sind die Ängste zu groß und der Situation, in der keine extreme Gefahr oder Bedrohung besteht, nicht angemessen. Angst wird von körperlichen Symptomen begleitet, die oft als Gefahr fehl interpretiert werden. Lesen Sie dazu mehr unter 3) Symptome.

 

2) Wie entsteht Angst?

Manche Menschen sind empfänglicher für Angst als andere. Das liegt oft daran, wie die wichtigen Bezugspersonen des Kindes mit eigenen und fremden Ängsten umgegangen sind. Konnten sie dem Kind Vertrauen und Sicherheit vermitteln, lernt es seine Ängste zu beruhigen und wird wahrscheinlich zu einem gelassenen, selbstbewussten Menschen heranwachsen. Sind sie aber selbst unsicher, wird dies auch das Kind prägen. Es hat dann vermutlich nicht gelernt, seine Erregungszustände zu regulieren. Werden Ängste wie Verlassenheits-, Verlust- und Trennungsängste oder Angst vor Liebesentzug und Strafe nicht in der Kindheit verarbeitet, werden sie verdrängt und bestehen im Unbewussten fort.

Zudem sehen wir uns in den letzten Jahren mit einer unüberschaubaren Vielzahl an Möglichkeiten konfrontiert, die uns verunsichern und ängstigen. Denn jede Entscheidung birgt die Möglichkeit auch falsch zu sein: Welchen Partner/in, welche Ausbildung, welchen Beruf wähle ich? Solche Ängste sind reale Ängste und beziehen sich auf eine konkrete Situation. Hier kann eine Beratung sinnvoll und unterstützend zur Entscheidungshilfe sein. Krankhaft wird Angst aber dann, wenn sie mit unangenehmen körperlichen Symptomen verbunden ist.

 

3) Symptome

Stellen Sie sich vor, Sie kommen mit Beklemmungsgefühlen im Herzen und Atembeschwerden zum Arzt. Sie befürchten, kurz vor einem Infarkt zu stehen. Nach einer gründlichen ärztlichen Untersuchung erhalten Sie die Diagnose: „Mit Ihrem Herzen können Sie 100 Jahre alt werden.“ Sie gehen erleichtert, aber nicht beschwerdefrei. Was können Sie tun, wenn die Beschwerden nicht aufhören?

Dann empfehle ich Ihnen eine Psychotherapie. Denn oft stehen körperliche Beschwerden und nicht das subjektive Erleben von Angst im Vordergrund. Die Beschwerden äußern sich als: Beklemmungsgefühle, Herzklopfen oder Herzrasen, Atembeschwerden, Hitze- oder Kälteschauer, Gefühllosigkeit oder Kribbeln, Muskelverspannungen, Übelkeit, Schwindel sowie Angst vor Kontrollverlust, sogar die Angst zu Sterben.

Ängste, egal ob es sich um spezifische oder generalisierte Ängste handelt, lassen sich erfolgreich behandeln.

 

4) Welche Ängste gibt es?

Phobie

Die phobische Angst ist an spezifische Objekte oder bestimmte Situationen gebunden. Es belastet die Betroffenen nicht weniger, wenn andere Menschen die bestimmte Situation als kaum bedrohlich oder als nicht gefährlich betrachten. Denn Angst wird subjektiv empfunden.

Die Angst entsteht mit der Vorstellung, die Sie mit der Situation, dem Raum verbindet, nicht durch den Gegenstand selbst. Die Angst, solch einen Zustand wiederholt zu erleben (Angst vor der Angst oder Erwartungsangst), führt oft dazu, dass Sie die Situation vermeiden, was Ihre Lebensqualität stark einschränkt. Am Ende führt dies in die Depression.

 

Agoraphobie

Bei manchen Menschen treten die oben erwähnten Symptome auf, wenn sie sich außerhalb Ihrer gewohnten Umgebung aufhalten. Sie sehen sich Gefühlen der Hilflosigkeit oder Peinlichkeit ausgesetzt und haben keine direkte Fluchtmöglichkeit. Die Agoraphobie kann an Orten oder Plätzen auftreten, wo sich viele Menschen aufhalten. Dazu zählen Menschenmengen auf belebten Einkaufsstraßen, öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder U-Bahn, Brücken und Kinos. Für sie ist es unmöglich, sich von ihrem Zuhause weiter zu entfernen oder gar auf Reisen zu begeben. Oft steigert sich ihre Angst bis zu einer Panikattacke.

 

Soziale Phobie

Jeder fühlt sich mal allein oder unglücklich und zieht sich dann für eine Weile zurück. Deshalb muss er noch keine soziale Phobie haben. Fühlen Sie sich aber seit längerem unglücklich und allein, haben keinen Partner und nur wenige Freunde, kann eine Psychotherapie helfen.

Vielleicht sind Sie sehr empfindsam und leicht zu kränken, ziehen sich schnell zurück und vermeiden es, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Vielleicht neigen Sie dazu, sich von außen mit vermeintlich fremden Augen zu betrachten. Oder Sie quälen sich mit falschen Vorannahmen lange vor dem Ereignis und werden dann erst recht unsicher.

Manche Menschen erröten extrem häufig oder haben Angst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Sie befürchten sich zu blamieren oder unangenehm aufzufallen. Diese Vorannahmen sind quälend und oft unbegründet.

Bevor Ihr soziales Leben zusehends verkümmert und vielleicht sogar in eine Depression führt, kann Ihnen eine Psychotherapie helfen.

 

Spezifische Phobie

Die spezifische oder isolierte Phobie beschränkt sich auf bestimmte Situationen und drückt sich aus in Angst vor Höhen, Donner, Examen, Dunkelheit, Fliegen, geschlossenen Räumen, Arztbesuchen, Verzehr bestimmter Speisen, der Angst sich mit Krankheiten anzustecken oder Blut zu sehen.

Am häufigsten tritt die spezifische Phobie bei Tieren (Zoophobie) wie Hunden, Schlangen, Spinnen und Mäusen auf. Oft ist die Tierphobie mit Ekelgefühlen (bei z. B. Insekten) verbunden. In Begleitung einer anderen Person und mit Abstand zu der vermeintlichen Gefahrenquelle schwächt sich die Phobie ab. Zu den Tierphobien zählen die Ailurophobie = Angst vor Katzen, Arachnophobie = Angst vor Spinnen, Equinophobie = Angst vor Pferden, Herpetophobie = Angst vor kriechenden, krabbelnden Tieren, Kynophobie = Hundeangst, Ophidiophobie = Schlangenangst.

 

Generalisierte Angststörung

Jeder macht sich mal Sorgen, z. B. wenn der Partner oder die Kinder sich sehr verspäten. Diese Sorgen vergehen aber bald wieder. Nicht jedoch bei Menschen, die unter einer generalisierten Angststörung leiden. Sie befürchten gleich ein größeres Unglück, werden nervös, zittern, schwitzen, leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten und Spannungskopfschmerzen sowie Herzrasen. Meist gelingt es ihnen nicht sich zu entspannen, da sie sich täglich über Wochen und Monate stundenlang Sorgen über jeden und alles machen. Deshalb wird diese Krankheit auch Sorgenkrankheit genannt.

Die generalisierte Angst beschränkt sich nicht wie die Phobien auf bestimmte Situationen und Objekte, sondern ist frei flottierend. Die Betroffenen springen von einer Sorge zur nächsten, sind sehr wachsam und durch die innere Anspannung äußerst schreckhaft und reizbar. Oft können sie auch schlecht ein- oder durchschlafen.

 

Panikstörung

Plötzlich und ohne einen bestimmten Anlass entsteht anfallsartig eine ausgeprägte Angst. Sie tritt immer wieder und ganz unerwartet auf. Meist beginnt die Panikattacke mit Herzklopfen, Brustschmerzen, Erstickungsgefühlen, Schwindel und Entfremdungsgefühlen. Die Furcht, die Kontrolle zu verlieren, zu sterben oder wahnsinnig zu werden, gehört ebenfalls dazu. Diese Beschwerden kommen ganz plötzlich und steigern sich innerhalb weniger Minuten zu einem Höhepunkt. Die Panikattacke dauert in der Regel 10 bis 30 Minuten. In solchen Paniksituationen rufen Sie den Notarzt. Wenn dieser eintrifft, ist die Attacke meist vorbei.

Nach einigen Panikattacken stellt sich eine Erwartungsangst ein. Die Angst vor der Angst. Sie kann u. a. zum sozialen Rückzug führen. Oft tritt die Panikattacke in Kombination mit der Agoraphobie auf.

Die Panikattacke lässt sich nicht mit Medikamenten oder Alkohol in den Griff bekommen. Behandelt man sie nicht, kann sie lebenslang bestehen bleiben.

 

5) Therapie und Behandlung

Ängste gehören zu den psychischen Krankheiten, die sich am erfolgreichsten behandeln lassen. In der Behandlung werden Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie, systematischen Desensibilisierung und Exposition eingesetzt.

Kognitive Verfahren haben sich besonders bei Panikattacken bewährt.

Die systematische Desensibilisierung wird überwiegend bei Phobien angewandt. Es wird eine hierarchische Angstskala erstellt, durch die Sie dann schrittweise geführt werden, zunächst in der Vorstellung, dann in der Realität.

Beim Expositionstraining verbleiben Sie mit der Therapeutin so lange in der Angstauslösenden Situation, bis die Angst und die Symptome abgeklungen sind. Sie machen dann die Erfahrung, dass, indem Sie in der Situation verbleiben, die Angst abklingt. Ein Vermeiden der Situation wird dadurch nicht mehr nötig.

Ängste lassen sich umso besser behandeln, je eher Sie etwas dafür tun.

 

· Depression

1) Was ist Depression?

2) Wie entsteht Depression?

3) Symptome

4) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Depression?

Depression ist eine traurig-bedrückte Verstimmung mit körperlichen Begleiterscheinungen. Je nach Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt und Tagesschwankungen unterworfen. Depression kann in jedem Lebensabschnitt beginnen, tritt jedoch am häufigsten im Alter auf. Etwa 10% der Bevölkerung (ca. 4 Millionen) leiden an Depression.

 

2) Wie entsteht Depression?

Zur Entstehung einer Depression tragen mehrere Ursachen bei. Dazu gehören sowohl biologische als auch psychische und psychosoziale Aspekte. Stressvolle Lebensereignisse, Verlusterlebnisse, chronische Überbelastung und Fehlverarbeitung von Konflikten sind bedeutende Risikofaktoren für eine Depression. Bei den neurobiologischen Aspekten spielen genetische Faktoren sowie die Verminderung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin eine Rolle. Antidepressiva erzielen hier eine gute Wirkung bei der Heilung.

 

3) Symptome

Zu den häufigsten Beschwerden der Depression zählen die gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit, Verlust von Interessen, Hoffnungslosigkeit und Antriebsmangel sowie erhöhte Ermüdbarkeit.

Negative Gedanken und häufiges Grübeln über sich selbst, über die eigenen Fähigkeiten, das eigene Aussehen und der Zukunft belasten zusätzlich. Gefühle der Wertlosigkeit machen sich breit. Sie münden nicht selten in sozialen Rückzug, in die Selbstisolation und in Gedanken über den Suizid.

Konzentrationsstörungen, Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit sowie Schuld- und Angstgefühle sind weitere mögliche Hinweise für eine depressive Verstimmung.

Es werden drei Stufen der Depression unterschieden. Bei der leichten Form der Depression können alltägliche Dinge, wie zur Arbeit gehen oder den Haushalt besorgen noch durchgeführt werden. Bereits erhebliche Schwierigkeiten bereitet es bei einer mittelgradigen Depression, die beruflichen, sozialen und häuslichen Aktivitäten fortzuführen. Bei der schweren Depression kann der Antrieb so stark gehemmt sein, dass Aufstehen, Körperpflege oder Telefonieren aus eigener Kraft nicht mehr bewältigt werden können. Das Gefühl der inneren Leere, der Gefühllosigkeit wird immer stärker.

 

4) Therapie und Behandlung

Bei Depressionen haben sich unter den Psychotherapeutischen Verfahren die Kognitive Verhaltenstherapie und die Rational-Emotive Verhaltenstherapie bewährt. Bei beiden Verfahren steht überwiegend die aktuelle Situation im Vordergrund und nicht die Vergangenheit. Hier greifen tiefenpsychologische oder psychoanalytische Verfahren.

Im Mittelpunkt der lösungsorientierten Kognitiven Therapien stehen die Kognitionen also Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen des Betroffenen. Beide Therapieverfahren gehen davon aus, dass unsere Gedanken unsere Gefühle und unser Verhalten beeinflussen. Denn bevor wir uns traurig, fröhlich, ängstlich oder deprimiert fühlen, haben wir etwas wahrgenommen, gesehen, gehört oder uns an etwas längst Vergangenes erinnert. Diese persönliche Wahrnehmung bewerten wir mehr oder weniger bewusst als positiv, neutral oder negativ. Daraufhin sind wir dann traurig, fröhlich, ängstlich, verärgert und verhalten bzw. handeln entsprechend.

Die Kognitiven Therapien helfen Ihnen Ihre Blockaden zu erkennen und so zu ändern, dass Sie sich besser fühlen und anderes verhalten und handeln können.

 

· Schlafstörung

1) Was ist Schlafstörung?

2) Wie entsteht Schlafstörung?

3) Symptome

4) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Schlafstörung?

Jeder hatte schon einmal Probleme beim Einschlafen, Durchschlafen oder wacht ungewollt zu früh auf. Treten die Schlafprobleme vereinzelt auf, ist dies kein Grund zur Sorge. Halten diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum also über einen Monat an, handelt es sich um Schlafstörungen. Da das Schlafbedürfnis individuell unterschiedlich ist und sich auch mit zunehmendem Alter verändert, ist die Tagesbefindlichkeit ein wichtiges Kriterium für eine krankhafte Schlafstörung. Fehlt der erholsame Schlaf, sind Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Gereiztheit die Folge.

 

2) Wie entsteht Schlafstörung?

Schlafstörungen können Symptome für eine Krankheit sein. Liegt der Schlafstörung jedoch keine psychische (Depression, Angst), neurologische (Parkinson, Demenz) oder körperliche (Herzerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion) Krankheit zu Grunde, können falsche Schlafgewohnheiten oder äußere störende Einflüsse (Lärm) die Ursache sein. Bei dem Restless-leg-Syndrom geben Ihre Beine keine Ruhe, sie zucken oder kribbeln so, dass Sie nicht zu einem erholsamen Schlaf finden.

Häufig entwickelt sich aus der Sorge nicht einschlafen oder durchschlafen zu können und der am folgenden Tag zu erwartenden Erschöpfung ein Teufelskreis. Die Angst vor einer „schlechten“ Nacht lässt die Betroffenen dann erst recht nicht ausreichend schlafen. Sie gehen angespannt und ängstlich ins Bett, grübeln über Probleme und versuchen den Schlaf durch Einnahme von Alkohol oder Medikamenten herbeizuführen.

Zu den Schlafstörungen zählen Schlafwandeln, Pavor nocturnus (plötzliches Erwachen mit massiver Furcht, Panik und heftigem Schreien) und Albträume sowie Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (Umkehr des Nacht-Tag-Rhythmus) und Hypersomnie (extreme Schlafneigung während des Tages).

 

3) Symptome

Sie fühlen sich müde und können nicht einschlafen. Sie haben schlafbehindernde Gedanken, grübeln über unbewältigte Konflikte, leiden unter Dauerstress, sind angespannt und unruhig, schwitzen und haben einen erhöhten Puls. Die Folgen sind Müdigkeit, Erschöpfung, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und verminderte Leistungsfähigkeit.

 

4) Therapie und Behandlung

Die Therapeutische Behandlung zielt zunächst auf eine Verbesserung der Tagesbefindlichkeit und die Exploration der Schlafbedingungen. Wir untersuchen welche Konflikte möglicherweise den Schlafschwierigkeiten zu Grunde liegen und wie wir Ihre Schlafbedingungen und Schlafgewohnheiten verbessern. Dadurch schiebt sich der Schlaf aus Ihrem Lebensmittelpunkt. Gemeinsam blicken wir auf Ihre Lebens- und Ernährungsweise und finden Entspannungsmöglichkeiten die das Einschlafen fördern. Sie erlernen Entspannungstechniken und entwickeln ein persönliches Einschlafritual. Mit professioneller, therapeutischer Unterstützung finden Sie wieder zu einem erholsamen Schlaf.

 

· Frauenthemen

Frauenthemen können sein: Liebe und Sehnsucht. Achtsamkeit sich selbst und gegenüber anderen. Wertschätzung. Schuldgefühle. Bedürfnis nach Schutz, Nähe, Verständnis und Wärme. Zweifel, wie sehe ich mich und wie sehen andere mich? Entspricht mein Bild, das ich von mir habe, auch wirklich mir? Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Wie begegne ich Schmerz und Trauer? Fällt es mir schwer ,,Nein'' zu sagen? Ist mein Harmoniebedürfnis so groß, dass ich mir zu viel auflade?

 

Gemeinsam haben diese Themen, dass es uns Frauen oft an Vertrauen und Zuversicht in uns selbst mangelt. Die Weiblichkeitsbilder, mit denen wir uns bevorzugt konfrontieren, zeichnen sich dadurch aus, dass wir sie nie ganz erfüllen können. Oft sind wir von dem Gefühl beherrscht, dass unser Körper, unsere Art sich zu bewegen und zu denken oder zu sprechen falsch sind. Wir leben daher mit einem Grundgefühl des Nichtgenügens. Das Gefühl, das immer irgendetwas an und in uns nicht in Ordnung ist, verunsichert uns. Wir neigen dazu, uns an dem Mangel zu orientieren. In der Therapie lernen wir, uns auf das zu konzentrieren, was wir wirklich können und sind: stark, ausdrucksvoll, schön, emotional, kompetent, liebenswert und einzigartig.

 

In gemeinsamen Gesprächen finden wir heraus, was Ihre tiefen Bedürfnisse und Wünsche sind und Sie lernen sie so auszudrücken, dass sie erfüllt werden können. Wir nutzen dabei Ihre Talente und Stärken. Sie erweitern Ihre Fähigkeiten und fühlen sich ausgeglichener und zufrieden. Ungelöste Konflikte führen zu Blockaden und verhindern Ihr inneres Wachstum. In der Therapie unterstütze ich Sie, Ihre Konflikte zu verarbeiten und helfe Ihnen zu einem versöhnlichen und lustvollen Umgang mit sich.

 

Mit den Jahren werden wir gelassener, was äußere Ereignisse betrifft. Durch die Wechseljahre erfährt jedoch unser innerer Reifeprozess eine neue Herausforderung. Manchmal spielen unsere Hormone so verrückt, wie wir das aus der Pubertät kennen. Die Stimmungen schwanken von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Zu den schwer kontrollierbaren Gemütszuständen leiden viele unter körperlichen Symptomen wie Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Lustlosigkeit, Unruhe und Depression. Für einige beginnt der letzte berufliche Lebensabschnitt und manchmal, wenn die Kinder das Haus verlassen, steht auch die Qualität der Partnerschaft auf dem Prüfstand. Eine Neudefinition von „wir Beide“ kann dann nötig sein.

 

Wechseljahre können eine Qual sein oder der Aufruf gut für sich zu sorgen. Den letzten großen Lebensabschnitt bewusst anzugehen und auf das bereits Erlebte positiv zurückzuschauen ist ein wichtiger Aspekt der Therapie.

· Burnout

1) Was ist Burnout?

2) Wie entsteht Burnout?

3) Symptome

4) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Burnout?

Burnout ist ein körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfungszustand, aufgrund dessen es Ihnen zusehends schwer fällt, den Anforderungen im Beruf und Alltag gerecht zu werden. Sie fühlen sich ausgebrannt (burn out), überfordert, gehetzt und gestresst, werden immer unzufriedener und sehen keine Möglichkeit etwas zu ändern. Ein verlängertes Wochenende oder ein Urlaub reichen nicht mehr aus, um Ihren leeren Akku wieder aufzufüllen.

 

2) Wie entsteht Burnout?

Burnout tritt nicht schlagartig auf, sondern entwickelt sich schleichend. Es entsteht, wenn Sie dem Termin- und Leistungsdruck nicht mehr standhalten können. Wenn Sie sich gehetzt und gestresst fühlen und den Eindruck haben nur noch zu funktionieren. Wenn Sie keinen Sinn mehr in Ihrem Tun sehen. Hinzu kommen oft Doppelbelastungen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mit erhöhten Rollenerwartungen an den Einzelnen. Sie gewinnen den Eindruck, fremdbestimmt zu sein, keine Kontrolle mehr darüber zu haben, was und wann Sie es tun.

 

3) Symptome

Sie fühlen sich ausgelaugt, empfinden keine Freude, keinen Spaß mehr an Ihrer Arbeit. Immer seltener haben Sie das Gefühl, noch etwas zu bewirken und leiden unter einigen der aufgeführten Symptome:

 

Emotionale Erschöpfung

• Reizbarkeit

• Antriebsschwäche

• Anspannung

• Lustlosigkeit

• Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

• Schlafstörung

• Müdigkeit

• Interesselosigkeit

• Hoffnungslosigkeit

 

Körperliche Symptome

• Kopfschmerzen

• Rückenschmerzen

• Magen-Darmleiden

• Herz-Kreislaufprobleme

• häufige Infekte

• Hörsturz

 

Die Symptome eines Burnout ähneln sehr denen einer Depression und müssen sorgfältig abgegrenzt werden.

 

4) Therapie und Behandlung

Die Behandlung erfolgt in 3 Schritten.

1) Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Situation

2) Entwickeln von Lösungen zur Bewältigung der beruflichen, familiären und alltäglichen Herausforderungen und Wiederherstellen Ihrer Work-Life-Balance

3) Erlernen von Strategien zur Burnout-Vorbeugung

 

· Mobbing

1) Was ist Mobbing?

2) Wie entsteht Mobbing?

3) Merkmale

4) Auswirkungen des Mobbings

5) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Mobbing?

Mobbing beschreibt negative verbale und nonverbale Handlungen gegen eine Person über einen längeren Zeitraum, so dass eine Opfer-Täter-Beziehung entsteht. Eine einmalige Provokation, Belästigung, Unverschämtheit oder ein schlechtes Betriebsklima sind noch kein Mobbing. Erst wenn Anfeindungen oder Diskriminierung mindestens einmal wöchentlich über ein halbes Jahr anhalten, spricht man von Mobbing.

 

2) Wie entsteht Mobbing?

Oft entsteht Mobbing aus einem Konkurrenzgefühl heraus. Der Mobber befürchtet unterlegen zu sein oder benachteiligt zu werden. Darum versucht er das Ansehen, die Arbeitsaufgaben oder die Kommunikation mit den Betroffenen zu manipulieren. Neid ist ein häufiges Motiv für negative Handlungen anderen gegenüber.

 

3) Merkmale

Merkmale des Mobbings sind Konfrontation, Belästigung, Diskriminierung und Wiederholung der Angriffe über einen längeren Zeitraum hinweg. Häufig werden die Betroffenen nicht mehr gegrüßt und Gespräche verstummen plötzlich, wenn sie vorbeikommen. In ihrer Abwesenheit wird schlecht über sie geredet und unzutreffende Gerüchte über sie werden gestreut. Sie werden links liegen gelassen oder ihnen wird bewusst aus dem Weg gegangen. Eine Zusammenarbeit mit ihnen wird vermieden oder boykottiert. Sie bekommen das Gefühl eine unsichtbare Mauer steht zwischen ihnen und den anderen.

 

4) Auswirkungen des Mobbings

Die sich häufig wiederholenden feindseligen Handlungen machen die Opfer mürbe, greifen das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen an, verursachen Angstgefühle. Die Betroffenen reagieren oft mit Rückzug, werden krank und/oder kündigen ihre Arbeitsstelle.

 

5) Therapie und Behandlung

Es gibt mehrere Möglichkeiten auf Mobbing zu reagieren. Ein häufig genutzter Weg ist es, über die Schikanen hinwegzusehen oder den Tätern mit besonderer Freundlichkeit zu begegnen. Dies verhindert weder Ihre innere Anspannung und Angst vor neuen Gemeinheiten noch den Aktionismus und den Einfallreichtum der Mobber. Sie können kündigen und das Feld räumen oder für einen guten Umgang, eine erträgliche Beziehung kämpfen. Letzteres verhindert nicht, dass die Mobber weiterhin Kontrolle ausüben können.

Wichtig ist, dass Sie gleich zu Beginn Unterstützung von Freunden, Kollegen und Verwandten bekommen sowie sich professionelle Hilfe holen. Auf diese Weise verhindern Sie zunächst, dass auch Ihr soziales Netz zerfällt. Sie spüren, dass Sie Hilfe bekommen, man sich um Sie kümmert und Ihnen hilft eine Lösung für diese Situation zu finden. Das stärkt Sie gegenüber den Anfeindungen und Sie können leichter der schwierigen Situation begegnen.

 

 

Aktuell

Scham

Wer kennt nicht das schmerzliche und peinigende Gefühl, das sich einstellt, wenn man beim Auswählen von Gruppenspielen als Einzige übrig bleibt, beim Vorstellungsgespräch sich verhaspelt, beim Meeting die falschen Unterlagen dabei hat oder beim ersten Date die Tomatensauce über das weiße Hemd spritzt ...? Es gibt noch unzählige solcher Beispiele, bei denen die meisten am liebsten sofort in den Erdboden versinken würden, sich in Luft auflösen oder ins nächste Mauseloch verkriechen möchten.

Was ist Scham?

Scham ist ein Gefühl, das sich bei Misserfolg und Nicht-Gelingen eines Vorhabens einstellt. Sie schämen sich dann entweder vor oder für jemanden oder für das, was Sie gesagt oder getan haben. Die Vorstellung, wie Sie beurteilt werden, wie die anderen Sie einschätzen, peinigt Sie, macht Ihnen Angst. In dem Moment, in dem Sie sich schämen, sind Sie ganz bei sich und kehren dennoch Ihr Innerstes nach außen. Denn die Scham bleibt niemandem verborgen. Sie erröten, schlagen die Augen nieder und senken Ihre Lider. Ihre Stimme verändert sich, Sie vermeiden Blickkontakt, Ihnen wird vielleicht heiß und Sie halten reflexartig die Hände vor Ihr Gesicht.

Wie erlebt jemand Scham?

Scham wird überwiegend negativ erlebt. Sie äußert sich in Gefühlen wie minderwertig, ungeschützt, bloßgestellt, entwürdig, erniedrigt oder schlecht zu sein. Das Vertrauen in Ihre Mitmenschen und in Ihre innere Sicherheit wird verletzt.

Scham kann aber auch positiv sein, denn sie schützt die Grenzen unserer Intimität – und die Grenzen der anderen. Sie unterstützt uns die Regeln und Normen in der Gesellschaft einzuhalten und ermöglicht uns so den Verbleib innerhalb der Gemeinschaft.

Gefahren der Scham

Scham dämpft die Lust, Freude und das Interesse an Unternehmungen oder unter Menschen zu gehen und sich Hilfe zu holen. Sozialer Rückzug und Isolation sowie möglicherweise auch Krankheiten, wenn die Scham einen hindert sich dem Arzt anzuvertrauen, sind die Folge.

Besonders belastend ist die seelische Pein und auf Dauer kaum auszuhalten. Wenn wir befürchten den Ball beim Beach-Volleyball nicht übers Netz zu kriegen, uns zu dick fühlen oder mit Sauce zu bekleckern, vermeiden wir lieber Aktivitäten oder bestimmte Orte. Denn das Gefühl der Scham verunsichert und wir fühlen uns schnell wertlos und ungenügend. Wir ziehen die falschen Schlüsse daraus, dass „wenn wir nur ..., dann hätte, wäre oder könnte ...“ und fühlen uns so schuldig. Schuldgefühle hemmen uns. Aber je mehr Situationen wir vermeiden, desto kleiner wird auch unser persönlicher Radius.

Leicht vergessen wir, dass wir gerade die Menschen, die ihre Unsicherheit oder Verlegenheit nicht verbergen, als sympathisch wahrnehmen.

Therapie und Behandlung

In der Therapie stärken wir Ihr Selbstwertgefühl und heben die positiven Aspekte der Scham hervor. Denn Scham ist ein Schutzschild, das wir brauchen.

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

 

 Siehe dazu auch Süddeutsche Zeitung Magazin Nr.17 vom 29.4.2016: "So eine Blamage" und  in 3sat "Gefühlswelten"

 

 

Frühlingsgefühle

Sind Sie mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet oder haben Sie sie gleich über Bord geworfen? Verspüren Sie eine Aufbruchsstimmung oder hängen Sie weiterhin in alten Verstrickungen fest?

Im Frühling duftet die Erde und die ersten Knospen kommen heraus. Dann öffnen wir wieder gerne die Fenster, atmen die frische Frühlingsluft ein und genießen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, die auch bei uns Frühlingsgefühle wecken können. Das Frühjahr ist eine Kraftquelle und bietet uns die Möglichkeit über unsere Gefühle klar zu werden, uns von Belastendem zu trennen und Beziehungen neu zu gestalten. Denn, während wir aufräumen und Schwierigkeiten anpacken, denken wir auch darüber nach, was wir haben und was wir wirklich brauchen. Oftmals haben sich über die Jahre hinweg einige unerfreuliche und beschwerende Gefühle, Erfahrungen und Ereignisse angesammelt, die uns immer weiter von uns selbst entfernen. Viele Verhaltensmuster haben wir entwickelt, um schlimme Erlebnisse in unserer Lebensgeschichte zu überstehen. Wir behalten sie bei, auch wenn sich die Situation längst geändert hat und diese Muster jetzt oft nicht mehr hilfreich sondern hinderlich sind.

Ich unterstütze Sie gerne dabei, Ihre Muster zu entdecken, zu verstehen und aufzulösen. Dann können Sie zufrieden wieder mit Kraft, Kreativität und Mut Ihren Herzensweg gehen – auch Hand in Hand mit den Menschen, die Sie lieben und von denen Sie geliebt werden.

Ich freue mich auf Ihren Anruf

 

 

Sommer-Depression

Was ist eine Sommer-Depression?

Die Sommer-Depression ist eine saisonal abhängige Depression (SAD), die im Frühjahr beginnt und im Herbst endet. Meist sinkt die Stimmung während der warmen Licht durchfluteten Sommermonate und hellt sich im Herbst wieder auf.

Wie entsteht eine Sommer-Depression?

Der Erwartungsdruck im Sommer sich mit optimaler Beachfigur, bester Laune und immer feierbereit im Biergarten auf Partys und am Strand zu zeigen, überfordert viele Menschen. Sie vergleichen sich mit anderen, meinen den Ansprüchen nicht genügen zu können und glauben, sobald die Temperaturen steigen, glücklich und unternehmungslustig sein zu müssen. Stellt sich dieses Glücksgefühl dann nicht ein, kann ein länger anhaltendes Stimmungstief entstehen. Wenn dieses Tief über mehr als 2 Jahre nur im Sommer auftritt, weist dies möglicherweise auf eine saisonale bedingte Depression hin.

Das Gefühl an dem munteren Treiben in den Cafés, Schwimmbädern und Biergärten nicht teilhaben zu können, kann sehr bedrückend sein. Vielen fällt es besonders schwer den Sommer zu genießen, wenn sie ohne Familie sind oder keine Partnerin oder Partner an ihrer Seite haben. Sie fühlen sich dann einsam und nicht in der Lage sich am Sommer und all den Möglichkeiten, die damit verbunden sind, zu erfreuen. Manche beäugen gerade im Sommer ihre Figur besonders kritisch, vergleichen sich in ihrer Vorstellung mit anderen und fühlen sich dann ungenügend und vielleicht sogar richtig mies. Das Selbstwertgefühl sinkt.

Wenn Sie spüren, dass Sie dem Erwartungsdruck nicht standhalten, beginnen Sie sich vielleicht immer mehr zurückzuziehen und viele für Sie unangenehme Situationen zu vermeiden. Die Distanz zwischen Ihnen und den anderen Menschen „draußen“ wird dadurch immer größer. Die subjektive Wahrnehmung, dass die anderen besser gelaunt sind, schöner aussehen und niemals alleine unterwegs sind, tut weh. Dass dies wenig mit der Realität zu tun hat, können Sie, wenn Sie an einer Sommerdepression leiden, kaum differenziert erleben.

Symptome

Eine Sommer-Depression bedeutet für viele Menschen, dass sie unruhiger sind, weniger schlafen und kaum Hunger haben und während der warmen Sommermonate in ein Stimmungstief fallen. Bei der Winter-Depression leiden dagegen die Betroffenen unter großer Müdigkeit, Lichtmangel, großem Appetit und erhöhtem Schlafbedürfnis. Von der Sommer-Depression sind Frauen zwischen 20 und 40 Jahren häufiger als Männer betroffen.

Therapie und Behandlung

Wenn Sie merken, dass Sie sich bedrückt fühlen, Ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten nicht mehr so nutzen können wie sonst und eventuell kurz vor einer depressiven Episode stehen, dann suchen Sie verstärkt Kontakt zu Freunden und Kollegen. Gehen Sie gemeinsam zum Mittagessen oder nach der Arbeit in ein Lokal. Bitten Sie Ihre Freunde mit Ihnen den Kleiderschrank durchzusehen und planen Sie einen gemeinsamen Shoppingtag. Auch wenn Sie nicht die Sportlichsten sind, ist Sport super gegen ein Stimmungstief. Verabreden Sie sich zum gemeinsamen Wandern oder Joggen. Versuchen Sie regelmäßige Treffen zu vereinbaren und bitten Sie Ihre Freunde Sie anzurufen, wenn Sie nicht zum vereinbarten Zeitpunkt erscheinen.

Wenn Sie unter einer Sommerdepression leiden, empfehle ich Ihnen nicht während dieser Jahreszeit in den Urlaub zu fahren. Denn Ihre Stimmung wird sich auch an einem anderen Ort nicht wirklich bessern, da Sie die Depression meist mit im Gepäck führen. Ihr Erwartungsdruck kann sogar noch steigen, da sie hoffen, dass diese Zeit für Sie besonders schön und erholsam wird. Tritt dann das sehnsüchtig erwartete Urlaubsfeeling nicht ein, erholen Sie sich nicht, sondern leiden auch noch zusätzlich unter Schuldgefühlen. Ein großer Vorteil während der kühleren Jahreszeit zu verreisen ist, dass Ihre Stimmung nicht im Keller ist, dass weniger Reisende unterwegs und viele Urlaubsziele günstiger sind.

In einer Therapie erhalten Sie Unterstützung Ihre eigenen Erwartungen zu überprüfen, Ihren Tag zu strukturieren und los zu lassen. So können Sie bald Ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten wieder mehr nutzen und die Sommermonate entspannt genießen.

 

 

 

Orientierungs- und Entscheidungshilfe

Für den Behandlungserfolg ist das persönliche Verhältnis zwischen Behandler/in und Ihnen sehr wichtig. Es soll auf Vertrauen, Verständnis, Wertschätzung, Authentizität, Empathie, Fürsorge, Interesse und Kompetenz basieren. Sie müssen sich als Person angenommen und gut aufgehoben fühlen.

 

Die psychodynamische Beratung erweitert die Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis und stimuliert Prozesse der Selbstreflexion. Sie betrachtet seelische Vorgänge als Reaktionen auf bestimmte äußere und innere Ereignisse und gibt darüber Aufschluss. Sie erhalten Unterstützung bei Ihren aktuellen Problemen und werden in Ihrer Entwicklung gefördert. Ziel ist die Bearbeitung und Lösung von aktuellen Konflikten und schwierigen Entscheidungsprozessen, die Beseitigung von Symptomen, das Modifizieren der inneren Beziehungsmuster und das Erlangen der persönlichen Veränderung. 

Dauer Die psychodynamische Beratung ist wie die folgenden Beratungstypen zeitlich begrenzt auf wenige Stunden. 

(Die Kosten übernehmen in der Regel private Kassen und Zusatzversicherungen.)

 

Die Beratung betrachtet die Schwierigkeiten der Ratsuchenden als aktuelle Desorientierung, als einen Konflikt in einer bestimmten Lebensphase. Sie behandelt keine Symptome und versteht sich nicht als Krankheits- sondern Krisenbewältigung.

(Die Kosten übernimmt die Kasse nicht.)

 

Die Psychosoziale Beratung bietet Orientierungshilfe bei der Klärung individueller Probleme, die aus sozialen Anforderungen heraus entstanden sind.

(Die Kosten übernimmt die Kasse nicht.)

 

Der Begriff Coaching leitet sich von dem ungarischen Wort kocsi ab, das Kutsche bedeutet. Eine Kutsche hat die Aufgabe, Menschen zu einem Ziel zu befördern.

(Die Kosten übernimmt die Kasse nicht.)

 

Die Psychoanalyse versucht die Schwierigkeiten aus Ihrer Biographie heraus zu verstehen, Ihnen zugänglich zu machen und Verdrängtes wieder bewusst zu werden zu lassen. Sie werden dazu angehalten, während der Sitzung frei zu assoziieren und alles auszusprechen, was Sie empfinden und was Ihnen durch den Kopf geht. In der Regel liegen Sie auf der Couch und die/der Analytiker sitzt hinter Ihnen. Die Psychoanalyse befasst sich mit verdrängten Konflikten aus der Kindheit, mit Ängsten und Widerständen. Sie arbeitet mit Übertragungs-, Gegenübertragungs- und Widerstandsanalyse.

Dauer 200 bis 300 Stunden, 2 bis 3 Sitzungen pro Woche

(Die Kosten übernimmt die Kasse.)

 

Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie möchte die unbewussten Hintergründe sowie Auslöser Ihrer Probleme und das Entstehen häufiger Konflikte herausfinden. Sie unterstützt Sie Ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Dauer ca. 25 bis 100 Stunden, 1 bis 2 Sitzungen pro Woche

(Die Kosten übernimmt die Kasse.)

 

In der Verhaltenstherapie geht es um die direkte Veränderung von unerwünschten Verhaltensweisen und nicht um unbewusste Konflikte und Traumen. Ziel ist es, ein unerwünschtes Verhalten abzubauen und ein erwünschtes Verhalten zu erlernen.

Dauer ca. 25 bis 50 Stunden, 1 Sitzung pro Woche

(Die Kosten übernimmt die Kasse.)

 

Die Systemische Therapie sieht den Mensch im Kontext seiner Beziehungen (Familie, Arbeitskolleginnen, Bekanntenkreis). Sie geht von einer Störung des jeweiligen Beziehungsumfelds (Systems) aus und bezieht daher zur Lösung des Problems Ihr persönliches Umfeld mit ein. Die Symptome betrachtet sie als Ausdruck bestimmter Beziehungsmuster.

Dauer zeitlich begrenzt

(Die Kosten übernimmt die Kasse nicht.)

Glücksgefühle

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen auf einer Parkbank, genießen die Ruhe und die letzten warmen Sonnenstrahlen des Tages. In Ihnen breitet sich ein Lächeln aus. Sie fühlen sich wohl, befinden sich in einer positiven Stimmung und sind im Einklang mit sich. Wenn Sie aufstehen und die Bank verlassen, können Sie das angenehme Gefühl mitnehmen und in Ihnen abspeichern oder Sie können bedauern, dass die Sonne Ihre Bank bereits verlassen hat und es schattig und kühl wurde. Dann gehen Sie mit einem traurigen Gefühl ihres Weges.

Gefühle haben großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Denn je glücklicher wir sind, desto höher ist auch unsere Lebensqualität. Was hindert uns also daran mehr auf die positiven Momente in unserem Leben zu achten? Wenn wir uns darüber freuen, was unserer Freundin, Kollegin, Partner oder unserem Kind gut gelungen ist, anstatt es herabzusetzen, sind wir zufriedener und engagierter.

In der positiven Psychologie, auch Wissenschaft vom Glück genannt, befassen wir uns mit den Fähigkeiten, den Stärken und den Ressourcen des Menschen anstatt mit seinen Defiziten. Denn positiv erlebte Momente steigern unser Wohlbefinden, haben eine positive Auswirkung auf unsere Gesundheit und unser Immunsystem. Wissenschaftliche Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass wir deutlich glücklicher, kreativer und erfolgreicher sind, wenn wir uns mehr auf das,

  • was unser Leben lebenswert macht
  • wohin wir wollen und
  • wie wir das verwirklichen

konzentrieren, anstatt auf das, was nicht gut läuft, was wir nicht erreichen oder verwirklichen können, also uns überwiegend auf destruktive Empfindungen und Vorstellungen beschränken.

Die positive Psychologie ist eine ergänzende therapeutische Methode, die sich wie in der klientenzentrierten Gesprächstherapie (Carl Rogers) auf die Stärken und nicht auf die Störungen der Klienten konzentriert. Glück ist nach Martin Seligman (Professor der Psychologie und Direktor des Positive Psychology Network) eine Folge aus positiven Handlungen und hängt von der individuellen Erwartungshaltung jedes einzelnen gegenüber dem Leben ab. Und die können Sie (gern mit meiner Unterstützung) zum Positiven wenden.

Denn durch positive Erfahrungen beeinflussen Sie Ihre Wahrnehmung, stärken Ihr Immunsystem sowie Ihre Akzeptanz von Schmerzen, bauen Stress ab und beugen so auch einem Burnout vor. Indem Sie mehr Positives erleben, steigern Sie Ihre Lebenszufriedenheit und Ihr Selbstvertrauen. Sie können dann wieder mehr Vertrauen, Dankbarkeit, Glück, Freude, Lust und Zuneigung empfinden. Es gelingt Ihnen besser Ihre Ressourcen zu aktivieren, Ihre Schwierigkeiten zu meistern und so Ihre Lebensqualität spürbar zu erhöhen.

Glück ist, wenn wir uns wohl fühlen und uns dessen bewusst sind.

Glücklich sein, heißt nicht alle Dinge positiv zu sehen.

Was ist für Sie Glück?

Wie ist Ihr Bild von Glück?

 

Achtsamkeit gegen Stress und Depression

Häufig befinden wir uns in einem Zustand der inneren Anspannung, denn tausend Dinge gibt es zu erledigen. Der Chef, die Partner, die Kinder, alle haben Erwartungen, die es vermeintlich zu erfüllen gilt. Wir fühlen uns überfordert, möchten es allen irgendwie recht machen, sind an unserem Limit angelangt und hören dennoch nicht auf unsere innere Stimme, die uns zuruft: „Stopp!“, „Fahr langsamer!“ Irgendwann wird die Belastung zu groß und wir empfinden Stress als Bedrohung. Vielleicht stehen wir kurz vor einem Burnout.

Unser Körper reagiert auf Stress mit

  • Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Verspannungen
  • Störungen des Magen-Darmtraktes
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervosität
  • chronischer Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • sexuellen Probleme

 Psychisch erleben wir die starke Belastung indem wir uns

  • fremdbestimmt, hilflos und überfordert fühlen
  • rastlos in einem Hamsterrad abstrampeln ohne das Gefühl zu haben, jemals zu genügen
  • innerlich unruhig fühlen
  • mies gelaunt und gereizt fühlen
  • und mit uns selbst unzufrieden und lustlos sind

Während Männer Stress eher als Zeichen für Erfolg und Status sehen, neigen Frauen zu Selbstvorwürfen und Resignation. Sie suchen die Schuld und die Verantwortung für Ihren Zustand oft bei sich selbst und geraten so in einen Strudel von negativen Gedanken, die oft in eine Depression führen. Sätze wie „Das schaffe ich nie!“ oder „Ich kann es niemandem recht machen!“ sind Gedanken, die leicht in eine Depression führen und die sich negativ auf unsere Gefühle und unser Verhalten auswirken.

Es fällt uns schwer solche Denkmuster als falsch zu erkennen, da wir unsere Gedanken und Gefühle als wahr und echt empfinden und uns mit ihnen identifizieren. „Weil ich das nie schaffe, fühle ich mich als Versagerin.“ Wir neigen dazu, diese Gedanken zu verallgemeinern und für die Vergangenheit wie Zukunft als gültig zu betrachten.

Gefühle und Gedanken sind aber nicht dauerhaft gleich. Gelingt es uns, sie als Ereignisse zu betrachten, die so, wie sie entstanden sind, wieder verschwinden, dann brauchen wir uns nicht mit ihnen identifizieren. Achtsamkeit uns selbst gegenüber hilft uns gelassener zu sein und den depressiven Gedankenfluss zu unterbrechen.

Wirkungsvoll ist die auf Achtsamkeit basierende kognitive Verhaltenstherapie MBCT (Mindfullness Based Cognitive Therapy). Sie senkt zudem das Rückfallrisiko bei Depressionen. Zur Stressreduzierung verwendet sie Elemente aus der MBSR (Mindfullness Based Stress Reduction) nach Jon Kabat-Zinn und kombiniert diese mit Interventionen der kognitiven Verhaltenstherapie.

Achtsamkeit uns selbst gegenüber

In den buddhistischen Religionen nimmt Achtsamkeit eine zentrale Stelle ein. Achtsamkeit ist keine Technik, die man einübt, sondern eine innere Haltung, die dem Augenblick entgegengebracht wird. Sie bedeutet urteilsfrei wahrnehmen. Versuchen Sie einmal Ihre innere Aufmerksamkeit auf das aktuelle Geschehen zu richten ohne dies einer inneren Bewertung zu unterziehen. Denn sobald Sie sich in Gedanken verlieren, konzentrieren Sie sich nicht mehr auf das, was Sie eigentlich tun. Wenn es Ihnen gelingt im Hier–und–Jetzt zu bleiben, verhindern Sie ein Abdriften Ihrer Gedanken in die Vergangenheit oder Zukunft, in Erinnerungen und Grübeleien. Stattdessen bleiben Sie in Kontakt mit dem gegenwärtigen Erleben. Erst die Achtsamkeit gegenüber dem Augenblick macht es möglich, dass Sie rechtzeitig eine Veränderung Ihrer Gedanken und Gefühle wahrnehmen. Auf diese Weise könne Sie verhindern, dass sich negative Gedanken festigen.

Versuchen Sie einmal nur auf das zu achten, was Sie gerade wahrnehmen. Auf dem Weg zum Kleiderschrank konzentrieren Sie sich auf Ihre momentanen Gefühle, Gedanken und Sinneseindrücke. Wie gehen Sie? Sind Ihre Schritte ausladend oder eher zögerlich, bleiben Ihre Gedanken bei Ihnen oder schweifen sie ab? Ein achtsamer Umgang mit sich selbst, heißt sich dieses Abdriftens der Gedanken bewusst zu machen und geduldig zu dem Erleben des Augenblicks zurückzukehren.

Was haben Sie wahrnehmen können auf dem Weg zum Kleiderschrank? Waren Sie mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit bei sich und dem, was Sie gespürt und gesehen haben? Vielleicht ist es Ihnen noch nicht ganz gelungen und Sie haben gemerkt, dass Sie automatisch das, was Sie gesehen haben als gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm, richtig oder falsch bewertet haben. Liegt da beispielsweise noch ein Kleidungsstück von gestern, das Sie aufräumen könnten? Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das unaufgeräumte Kleidungsstück richten, bekommen Sie vielleicht ein unangenehmes Gefühl, etwas nicht erledigt zu haben. Sie beurteilen Ihr Handeln negativ, was zu einer schlechten Stimmung führt. Bei den Achtsamkeitsübungen geht es nicht nur darum sich bewusst zu machen, dass wir ständig bewerten, sondern dass wir unseren Erfahrungen offen und wohl gesonnen gegenüber stehen. Dies stärkt unser Zutrauen in uns selbst, in unsere eigenen Fähigkeiten.

Gehen Sie liebevoll mit sich um, denn Sie sind es wert.

 

 

Entspannung bei Angst, Schmerzen und Stress

Entspannen können Sie auf vielfältige Weise, bei einem Spaziergang, einer Tasse Kakao oder mit einem Buch auf der Couch. Doch dafür brauchen Sie Zeit und die entsprechende Umgebung. Eine der am häufigsten angewandten und effektivsten Entspannungsmethoden ist die Progressive Muskelentspannung (PME). Denn mit der Progressiven Muskelentspannung erfahren Sie in kurzer Zeit unabhängig davon, wo Sie sich gerade befinden, Entspannung und Erholung die langfristig anhält und Ihre Stressbewältigungskompetenz stärkt.

Was ist Progressive Muskelentspannung (PME)?

Progressive Muskelentspannung ist ein Verfahren, das ursprünglich von dem Mediziner und Pyhsiologen Edmund Jacobsen entwickelt wurde. Jacobsen entdeckte, dass bei innerer Unruhe, Stress und Angstzuständen sich die Muskulatur anspannt. Er folgerte daraus, dass muskuläre Entspannung auch zur inneren Entspannung also zu mehr Ruhe und Gelassenheit führt. Die Entspannung erfolgt progressiv also fortschreitend über die gesamte Skelettmuskulatur wie auch über die Muskulatur, die wir nicht willentlich beeinflussen können, wie z.B. den Magen-Darmbereich oder die Atmung.

Progressive Muskelentspannung ist eine von den Krankenkassen anerkannte Präventivmaßnahme zur Erhaltung der Gesundheit von Geist und Körper und eignet sich besonders zur Stressreduzierung.

Wie funktioniert Progressive Muskelentspannung?

Bei psychischer Belastung, Sorgen, Stress und Angst spannen wir oft ohne es zu bemerken einzelne oder mehrere Muskeln im Körper an. Halten die Belastungen länger an, kommt es zu schmerzhaften Verspannungen und Erschöpfungszustände.

Ziel der Progressiven Muskelentspannung ist es, die muskulären Spannungszustände frühzeitig wahrzunehmen und durch die erlernten Übungen aktiv zu vermindern.

Bei der Progressiven Muskelentspannung entspannen Sie der Reihe nach bestimmte Muskelgruppen Ihres Körpers an. Sie beginnen mit den Armen und gehen dann über zum Kopf (Stirn, Augenbrauen, Nase, Mund), dem Nacken, den Schulter, dem Rücken, dem Bauch und den Beine. Dazu spannen Sie die entsprechenden Muskeln zuerst an, lockern sie dann wieder und achten darauf, was Sie bei Ihren Muskeln wahrnehmen. Durch die systematische An- und Entspannung verschiedener Muskelpartien erreichen Sie eine stärkere Durchblutung der Muskeln, was Sie als angenehm empfinden.

Nach nur wenigen Übungseinheiten können Sie Ihr Spannungsniveau bereits merklich senken. Die Progressive Muskelentspannung ist in kurzer Zeit leicht erlernbar. Sie brauchen keine Vorkenntnisse und die entspannende Wirkung tritt unmittelbar ein. Sie gewinnen mit einem sehr geringen Zeitaufwand eine wertvolle Ressource, die Sie individuell bei Stresssituationen überall sofort einsetzen können.

Wirksamkeit

Sie werden durch diese Übungen sensibilisiert, frühzeitig Anspannungen zu bemerken, denen sie dann mit der Progressiven Muskelentspannung aktiv begegnen können. Sie haben so ein probates Mittel zur Hand Ihre eigene Spannung besser zu regulieren und Stress zu begegnen. Die Progressive Muskelentspannung wirkt sich positiv auf ihr

  • körperliches und seelisches Wohlbefinden aus
  • Sie werden gelassener,
  • Panikreaktionen und
  • Spannungskopfschmerzen lassen merklich nach
  • der Blutdruck senkt sich
  • Sie sind weniger reizbar
  • Weinen weniger
  • die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu
  • Schlafstörungen nehmen ab

Die Progressive Muskelentspannung kann grundsätzlich von jedem angewandt werden außer Sie leiden unter einer akuten Migräneattacke, starken Asthmabeschwerden, Depersonalisations- und Derealisationsphänomenen, dissoziativen Störungen oder Psychosen. Im Zweifelsfall halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Die Progressive Muskelentspannung ist gerade für alle, die bisher wenig Erfahrung mit Entspannungstechniken haben, ein guter Einstieg. Gelingt es Ihnen die Spannungszustände in Ihrer Muskulatur aktiv zu vermindern, vermindern Sie auch Stressreaktionen. Denn entspannt sich der Körper, entspannt sich auch die Psyche.

Gerne können Sie auch bei mir die Methodik der Progressiven Muskelentspannung erlernen.

 

Offene Sprechstunde

Du bist soo peinlich!

Haben Sie das schon oft von Ihrer Tochter gehört? Ihre Tochter verändert sich und damit auch Ihre gemeinsame Beziehung. Vieles was bisher gültig war, muss neu verhandelt werden. Sie stellt alles auf den Prüfstand Vertrauen, Werte, Regeln und auch ihre Mutter.

Warum ist Ihre Tochter plötzlich so verletzlich, egozentrisch und respektlos? Uns Müttern fällt es in dieser Zeit oft schwer den Gedankengängen und Gefühlsschwankungen unserer Töchter zu folgen. Wir fühlen uns häufig unter Dauerbeschuss. In meiner kostenlosen offenen Sprechstunde finden Sie Zeit zu entspannen und miteinander über für Sie wichtige Punkte zu reden.

Themen können sein: Wie erhalte ich eine vertrauensvolle, harmonische Beziehung zu meiner Tochter? Wie kann ich loslassen ohne zu befürchten, sie zu verlieren? Wie war das Verhältnis zu meiner eigenen Mutter? Höre und folge ich immer noch ihrer Stimme? Was habe ich von Ihr übernommen? Welche Regeln bleiben gültig und welche müssen mit der Heranwachsenden neu ausgehandelt werden? Wie finde ich mich zurecht, wenn ich weniger gebraucht werde?

Sie können mit Ihrer Tochter oder gerne auch allein kommen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, sie auszudrücken und gegenseitig zu akzeptieren. So können Sie leichter loslassen und gemeinsam eine neue, schöne Mutter-Tochter-Beziehung gestalten.

Die kostenlose offene Sprechstunde findet wieder jeden Dienstag (außer in den Schulferien) um 18 Uhr statt.

Bitte melden Sie sich gerne auch kurzfristig an unter: 0170 8427723 oder nagl@therapie-beratung.eu.

 Ich freue mich auf Sie.

 

Sport gegen Depression und Burnout

Durch regelmäßiges Lauftraining verbessern sich die Symptome der Depression. Beim Laufen wird das Gehirn zusätzlich mit Sauerstoff versorgt. Die Konzentrations- und Merkfähigkeit steigert sich. Auch wächst das Vertrauen in sich und in seinen eigenen Körper. Der Schlaf wird erholsamer. Man fühlt sich ausgeruhter – insgesamt wohler. Sogar der Muskelkater kann ein gutes Gefühl vermitteln, da man ihn selbst verursacht hat.

Sportliche Aktivitäten wie gemäßigtes Lauftraining oder Bouldern wirken sich positiv auf Depression und Burnout aus. Denn die körperliche Anstrengung kurbelt die Produktion von Noradrenalin, Serotonin und Dopamin an. Da diese Stoffe bei Depression oft zu wenig vorhanden sind, werden Medikamente verabreicht, die die Konzentration z. B. des Serotoninspiegels steigern. Denn der Glücksbotenstoff Serotonin vermittelt Wohlbefinden.

Ein weiterer positiver Effekt des Ausdauersports ist die Stärkung des Immunsystems und des Herz. Zudem werden der Stoffwechsel und damit der Appetit angeregt. Bei regelmäßigem Ausdauersport verbrennen auch mehr Fettzellen, was sich auf das Gewicht auswirkt. Gemeinsam Sport treiben kann Spaß machen und helfen die soziale Kontakte zu pflegen. Regelmäßige Treffen mit einer Gruppe ebenfalls Betroffener und gemeinsame Aktivitäten wie Laufen können einen innerlich stärken und Halt geben. Sport heilt nicht die Depression, aber unterstützt den Heilungsprozess.

 

Tipp
In München hat sich eine Laufgruppe etabliert, die sich jeden Montag um 18.15 in der Veterinärstraße 1 am Professor Huber-Platz trifft. Gemeinsam mit 2 Lauftrainern (erkennbar an den gelben Neonjacken) laufen sie bei jedem Wetter durch den Englischen Garten. Alle sind willkommen, auch Anfänger.

Wer nicht gern bei nasskaltem Wetter seine Laufschuhe anzieht, kann auch in der Halle Sport treiben. Klettern fördert Ausdauer, viele Muskeln sowie die Konzentration. Allerdings muss man dafür nicht gleich in 20 Meter Höhe steigen. Beim Bouldern (engl. boulder = Felsbrocken) klettert man ohne Seil und Klettergurt in einer Höhe von 3 bis 4 Metern. Für eine unvorhergesehene aber weiche Landung sorgen dicke Schaumstoffmatten.

Gefordert werden fast alle Muskeln – neben Armen und Beinen auch die Rumpfmuskeln, die durch das lange Sitzen leicht verkümmern. Zudem werden Gleichgewichts- und Tastsinn beansprucht. Bei Rücken- oder Gelenkproblemen empfiehlt es sich vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Eine Wand kann man auf unterschiedliche Weise besteigen. Doch hier entscheiden Sie die Route und in welcher Abfolge Sie Ihre Hände und Füße einsetzen. Das Fokussieren auf eine Tätigkeit fördert die Konzentration und baut Stress ab.

Tipp
Fragen Sie Freunde oder Kollegen ob sie Lust haben mal zum Bouldern statt zum Kegeln zu gehen. Vielleicht ergibt sich daraus eine feste Boulder-Gruppe. Die meisten Kletterzentren in und um München bieten auch die Möglichkeit zum Bouldern.